Spielzeugauto mit Brennstoffzelle

Wer hätte das gedacht. Ein wasserstoffbetriebenes ferngesteuertes Spielzeugauto (H2Go) ist eines von acht Siegern des ToyAward 2008 in der Kategorie Elektronik & Technik. Luigi Colani, ein vielfach ausgezeichneter Industriedesigner, wurde für das Projekt angeworben, der Leichtbaumaterialien verwendete, die aus getreidebasierten Kunststoffen bestehen. Ergebnis ist daher ein sehr aerodynamisches Aussehen des Autos. Zudem hat sich eine Partnerschaft zwischen Corgi International und Horizon Fuel Cell Technologies für die Zukunft vorgenommen eine ganze Palette solcher wasserstoffbetriebenen Spielzeuge herzustellen. Damit soll eine globale Spitzenposition für Spielzeuge eingenommen werden, die saubere Energie nutzen.
Strom bekommt das H2Go durch eine wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle. Diese wird mit Hilfe einer mitgelieferten Betankungsstation jederzeit mit neuer Energie aufgefüllt. In dieser wird mit einem Photovoltaikmodul aus Sonnenenergie Strom erzeugt, der per Elektrolyse aus Wasser Wasserstoff herstellt, der dann wiederum vom Modellauto getankt werden kann.
Michael Cookson, Vorstandsvorsitzender von Corgi International, erklärte: „Der H2Go ist nicht nur ein ferngesteuertes Auto mit neuer Technologie, sondern auch ein Symbol für die bevorstehende Anpassung der Spielzeugindustrie an eine Zukunft mit sauberer Energie.“
Eine schöne Vorstellung wenn Kinder in Zukunft mit einem stärkeren Bewusstsein über alternative Energien aufwachsen. Bleibt zu hoffen, dass beim Kauf eines solchen Autos auch Erklärungen beigelegt sind, die den Kindern verständlich machen, wie diese Art der Energie funktioniert und warum sie eine echte Alternative zu den bisherigen bietet.










